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    Kanalwahl

    Mai 09, 2016 by in KNIGGE & CHAT

    WhatsApp ist praktisch. Pech ist, wenn Nachrichten den falschen Empfänger erreichen. Richtig unangenehm wird es, wenn Inhalte in Gruppenchats geschickt werden, die eigentlich nur für eine Person gedacht waren. Schütze dich! 

    Was ist das Problem?

    WhatsApp ist derzeit der Kommunikationskanal Nr. 1, praktisch, schnell und nutzt fast jeder. Man chatten in Gruppen, schickt Fotos, organisiert Parties und tauscht sich auch über sehr Persönliches aus. Problem: WhatsApp ist nicht privat! Wer schon mal einen Screenshot aus einer anderen Unterhaltung bekommen hat, sollte sich dessen nur zu gut bewusst sein. Egal ob Texte, Bilder oder Sprachnachrichten – sie alle können deinen Ruf schädigen und dich in peinliche Situationen bringen.

     

    Was wird weitergeschickt?

    Alles was Sensationswert hat, also alles was besonders lustig, intim, peinlich, spannend, blöd oder fies ist. Wer würde zum Beispiel diesen Fail  nicht verschicken?

    Quelle: http://www.focus.de/digital/handy

    Quelle: http://www.focus.de/digital/handy

    Solche Chatverläufe verbreiten sich extrem schnell über Gruppenchats und haben Unterhaltungswert. Unangenehm wird es, wenn eigene persönliche Inhalte so weiterverbreitet werden. Vielleicht hat man ja z.B. gerade Streit mit einer Mitschülerin und die sendet Screenshots dieser Unterhaltung weiter, was käme da ans Licht? Überleg dir mal was du deinen Kollegen schon Persönliches geschrieben hast und was passieren würde, wenn die das herumzeigen würden?

     

    Wie schütze ich mich?

    So vom Prinzip her ist es ganz einfach: Wenn du nicht willst, dass andere deine Aussagen und Bilder weitergeben, achte auf die „Kanalwahl“. Sprich: Alles was „Sensationswert“ haben könnte, gehört weder auf WhatsApp noch auf Snapchat oder sonst einen digitalen Kanal!

    Also: Alles was mit Streit, Sex, Herzschmerz usw. zu tun hat gehört nicht auf einen digitalen Kanal. Solches kannst du eigentlich nur Face to Face bequatschen. Heikle Themen sollte man nicht per Chat besprechen und auch beim Telefongespräch ist man nie sicher davor, dass das Gespräch nicht heimlich (verbotenerweise) aufgezeichnet wird oder jemand daneben steht und mithört.

    Hier die Grafik zum Unterscheidungsprinzip:

    © by zischtig.ch

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    1. Party oder Kinoabend organisieren?
      –> WhatsApp
    2. Über Dringendes informieren, Eltern informieren, dass man zu spät kommt
      –> Telefon
    3. Alles rund um Liebe, Streit, Lästereien und sonstiges Privates
      –> nur Face to Face

    Hast du’s im Griff? Teste dich in der Kanalwahl-Challenge:  „Wer wird Millionär“

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